Gleichstellung im SFB

Gleichstellungskonzept des Sonderforschungsbereichs 1053 MAKI

1. Einleitung

Der Sonderforschungsbereich MAKI wird seit dem 1. Januar 2013 von der DFG gefördert. Die TU Darmstadt ist dabei als antragstellende Universität die maßgebliche Institution des Forschungsprojektes. Außerdem sind die RWTH Aachen, die Universität Mannheim und die University of Illinois at Urbana-Champaign an MAKI beteiligt. Sprecher des SFBs ist Herr Professor Dr. Ralf Steinmetz, Fachgebiet Multimedia Kommunikation, Fachbereich 18 (Elektrotechnik und Informationstechnik) der TU Darmstadt. An der TU Darmstadt sind die Fachbereiche 18 (Elektrotechnik und Informationstechnik) und 20 (Informatik) an MAKI beteiligt.

2. Ziele

Um der besonderen Situation eines Forschungsverbundes mit technischem Schwerpunkt an der TU Darmstadt Rechnung zu tragen, engagiert sich MAKI stark im Bereich Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft. Die Ziele der Gleichstellungsarbeit sind:

  • die bestehende Unterrepräsentanz von Wissenschaftlerinnen in Leitungsfunktion abzubauen
  • mehr Frauen für alle Phasen einer wissenschaftlichen Karriere im MAKI-Forschungsfeld zu gewinnen
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Mitarbeitenden zu erleichtern.

Die Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele setzen auf allen Qualifikationsstufen an und sind im Folgenden dargestellt.

3. Maßnahmen

3.1 Übergreifende Maßnahmen

3.2 Zielgruppenspezifische Maßnahmen

3.2.1 NeXT Generation-Lab

3.2.2 LAN-Party Girls only

3.2.3 MAKI Female Student Travel Award

3.2.4 MAKI Female Mentoring and Networking Programme

3.2.5 Vernetzungstreffen „Networking of Women in Computing

3.2.6 Ruzena Bajcsy Lectures on Communication

3.2.7 Förderung der internationalen Vernetzung

3.2.8 Workshops, Trainings und Vorträge

3.2.9 Coaching

3.3 Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

4. Ausblick: Geplante Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Studentinnen

Zur Ergänzung der bisherigen „NeXT-Generation“-Workshops plant der SFB die Entwicklung eines MAKI-spezifisches Kursangebot mit „Future Internet of Things“-Bezug (Kommunikation sich selbstorganisierender mobiler eingebetteter Geräte). Hierfür wird zunächst im Rahmen von studentischen Abschluss¬arbeiten und Projektseminaren eine hochadaptive Kommunikations-Middleware für „Lego Mindstorm EV3“-Bausätze (Roberta-Bausätze) inklusive Integration mit Android Smartphones unter Einsatz von Forschungsergebnissen aus dem Sonderforschungsbereich aufgebaut. Diese Middleware wird so konzipiert, dass sie mit einfachsten Mitteln die Programmierung komplexer Szenarien und Choreographien von Roboter¬schwärmen unterstützt. Auf dieser Basis soll nicht nur das bisherige Kursangebot für Schulen um ein attraktives Anwendungsszenario erweitert, sondern zudem vor allem interessierten Schülerinnen (im Rahmen des NeXT-Netzwerkes mit Schulen) die Teilnahme an Robodance-Wett¬bewerben bei den internationalen „RobocupJunior“-Wettbewerben erleichtert werden (http://rcj.robocup.org).

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